Landhof zu Moritzburg

Wir das Team vom Landhof, begrüssen Sie recht herzlich in diesen alten erwürdigen Mauern und möchten Sie mit der Historie zu
Ort und Gebäude etwas vertraut machen. Im Jahr 1295 wurde das heutige Moritzburg als Ort Eisenberg erstmals urkundlich erwähnt.
Durch Trockenlegung des sumpfigen Friedewaldes erfolgte zwischen 1500 und 1550 das Anlegen der Teiche. Das erste Jagdschloss
unter Herzog Moritz von Sachsen ist 1541 errichtet worden.

Kurfürst Johann Georg der Andere erteilte dem Ort 1675 das Marktrecht, somit hier auch Handel getrieben werden konnte. Dieser
beschränkte sich ursprünglich auf die Abhaltung von Roß-, Vieh-, Getreide- und Krammärkten. Um die Bewirtung der Kauflustigen und Aussteller zu gewährleisten, erfolgte am 05.05.1675 durch den Kurfürsten die Bewilligung der Schankkonzession und des Braurechts.

Von 1723 bis 1736 wurde unter August dem Starken das Jagdschloss als heutiges barockes Jagdschloss mit völliger Umgestaltung der
Schlossanlage entsprechend französischer Parkanlagen errichtet.

Die heutige Schlossallee ist durch Pöppelmann im Jahre 1727 gebaut worden. Ab 1769 kamen dann das Fasanenschlösschen und die
Hafenanlage mit Leuchtturm und Mole hinzu.

Seinen jetzigen Namen Moritzburg erhielt der Ort erst im jahre 1934.

Durch den großzügigen Umbau des Schlosses als Repräsentativbau mit völlig eigenständigem Charakter benötigte das dort untergebrachte Gerichtsamt eine neues Domizil. Dazu wurde ein neues Gebäude, in dem wir uns heute befinden, 1841 errichtet. Das Gerichtsamt blieb bis zu seiner Liquidierung im Jahre 1873 im Gebäude. Später wurde es von der Blindenanstalt Dresden benutzt und danach als Kranken- und Pflegeheim. Zwischenzeitlich als Lazarett umfunktioniert war es dann bis Anfang der 90er Jahre ein Alters- und Pflegheim. Nach einigen Jahren Leerstand wollen wir den alten Gedanken des Handels in Verbindung mit Beköstigung wieder aufleben lassen und haben im September 2005 unseren "Landhof zu Moritzburg" eröffnet.